Massagetherapie

Klassische Massage (KMT)
(Definition nach VdEk) Manuelle, mechanische Anwendung der Massagegrundgriffe Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen (Erschütterungen) und Vibrationen sowie deren Kombination und Variationen. Die unterschiedlichen Grifftechniken in der Massagebehandlung beeinflussen die Muskulatur und oberen Gewebeschichten des Körpers, so dass es in der Folge zu einer besseren Durchblutung, einer Dehnung und Entspannung der Muskulatur und zu einer Anregung des Stoffwechsels kommt. Daraus resultiert eine bessere Sauerstoffzufuhr der Muskulatur und die Stoffwechselprodukte werden schneller abtransportiert. Allein diese Maßnahmen können bereits zu einer Schmerzlinderung führen. Zusätzlich können andere physikalische Therapien wie z.B. eine vorausgehende Wärmebehandlung (Fango- oder Heißluft) die positiven Effekte der Klassischen Massage verstärken.

Bindegewebsmassage
(BGM) (Definition nach VdEk) Massagetechnik zur Diagnostik und Behandlung von krankhaft veränderten Bindegewebszonen.

Periostmassage
(Definition nach VdEk) Punktförmig, rhytmisch ausgeführte Druckmassage über den Periost (Periost, d.h. die den Knochen bedeckende bindegewebige Hülle).

Fußreflexzonenmassage
Die Fußreflexzonen Massage ist eine ganzheitliche Methode der Komplementärmedizin bei der die an den Füssen befindlichen Reflexpunkte mittels einer speziellen Massagetechnik gedrückt werden. Die Füße reflektieren den Organismus wie einen Spiegel wieder. Die Fußreflexzonen Massage basiert auf der Vorstellung dass zwischen den Organen Energien zirkulieren. Wird dieser Energiefluss blockiert, wirkt sich das auf den Teil des Körpers aus, der dieser Blockade zugeordnet ist. Entsprechend lässt sich durch gezielte Massage dieser Zone am Fuß eine verstärkte Durchblutung der Organe und Körperregionen erreichen. Auf diesem Wege werden die körpereigenen Heilkräfte des Menschen mobilisiert und es wird eine insgesamt harmonisierende Wirkung erzielt.